Jess - Pferdegedichte
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GOTT FORMTE DAS PFERD
Als der Erschaffende das Pferd erschaffen wollte, sprach er zum Winde: Aus
dir will ich ein Wesen gebären, das geeignet ist, meine Verehrer zu tragen.
Dieses Wesen soll geliebt sein von allen meinen Sklaven, soll aber gefürchtet
sein von allen, die wieder meiner Gebote handeln.
Und er schuf das Pferd und rief zu ihm: Dich habe ich geschaffen ohne Gleichen.
Alle Schätze der Erde ruhen zwischen Deinen Augen. Meine Feinde sollst du
unter deinen Hufe zertreten. Meine Freunde aber sollst du tragen auf deinem
Rücken; dort soll der Sitz sein, von dem Gebete zu mir aufsteigen. Auf der
ganzen Erde sollst du glücklich sein und vorgezogen allen Geschöpfen dieser
Erde. Denn dir gehört die Liebe des Herrn der Schöpfung. Du sollst fliegen ohne
Flügel und siegen ohne Schwert.
Mohammed

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DAS SCHATTENPFERD
Keine Worte mögen je dieses Pferd beschreiben,
denn tief in seinem Herzen wird ein Götterpferd es bleiben.
Wenn der Donner grollt in der Nacht,
das Schattenpferd mit einem Schrei erwacht.
Mächtig, stolz und schön es galoppiert über das Land,
nie wird es einer bekommen in seine Hand... .
Wenn der Mensch je eine große Eroberung gemacht hat,
so ist es die, dass er sich das Pferd
zum Freund gewonnen hat!

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 DER KÖNIG DER PFERDE
Das Gewitter braust über das Land,
Blitze zucken durch die Nacht.
Frei steht er in der Steppe,
seidig schimmert sein schwarzes Fell,
stolz erhebt er seinen Kopf,
Feuer brennt in seinen Augen.
Der Wind fordert ihn zum Wettkampf auf,
zerzaust seine Mähne,
wirbelt um seine Beine.
Nun braust er los,
wild galoppiert er über die Ebene.
Er gewann,
bevor das Rennen begann,
denn er ist
Der König der Pferde
Jessica

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PFERDELIEBE 
Tiere, so wunderschön wie diese,
findet man auf so mancher Wiese.
Zierlich und doch voller Energie
verlieren sie die Wildheit nie.
Weiche Nüstern, warmes Fell,
ihre Augen leuchten schwarz und hell.
Wenn du es nie mit Schlägen strafst,
und es immer bei dir hast,
in deinem Herzen wohlbedacht,
es dir sein Leben lang Freude macht.
Wenn du es auch niemals vergisst,
weist du, das es Pferdeliebe ist! 

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DAS RECHT VON TIER ZU MENSCH 
   Du hast diesem Pferd die Freiheit genommen, und willst, dass
 es Dir sein ganzes Leben lang als treuer Partner dient 
und Dich auf seinem Rücken überallhin trägt, wo immer Du auch hin willst.
Deshalb hast Du die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, 
dieses herrliche Tier mit dem gleichen Respekt 
und der gleichen Rücksichtnahme zu behandeln, 
die Du auch von anderen Dir gegenüber forderst.
Denk immer dran, Du bist für seine Gesundheit,
  sein Wohlergehen und für sein Glücklichsein verantwortlich!

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DAS RECHT DER PFERDE

Wo wäre der Mensch den geblieben
hätte er nicht zum Freunde das Pferd
Es hilft dir schon tausend Jahre
kennst überhaupt seinen Wert?

Es trug dich geduldig durch Berge,
zog den Wagen und pflügte das Tal,
im Krieg half es mutig dir siegen,
wie oft litt es Schmerz und Qual?
Auch ein Pferd hat ein Recht, wenn es müde ist,
auf Rast und Ruhe, wie du,
drum dank ihm die Treue
lass ihm die paar Jahre,
zeig ein Herz,
denn sie stehen ihm zu.
Doch wehe, wenn krank es geworden
weil der Mensch oft die Grenzen nicht kennt,
dann wird es verkauft und verlassen,
das Pferd, das er Freund so oft nennt.
Dann steht es Zusammengetrieben,
verlassen in Markthalle 8
sucht vergebens sein neues Zuhause
und wird dann zur Schlachtbank gebracht.

Mit Angst in den so treuen Augen,
beim letzten Weg voller Qual,
blickt suchend nach dir in der Runde
und wiehert dir zu, ein letztes Mal.

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  KAMERAD PFERD
Pferde war´ n zu allen Zeiten stets dem Menschen treu ergeben,
standen hilfreich ihm zur Seite, oft ein ganzes Pferdeleben
Makellos und ohne Tadel, viel gepriesen ihre Stärke.
Voller Anmut, Stolz und Adel, züchterische Meisterwerke.
Manchen dieser edlen Tiere ward ein Denkmal auf erstellt,
und fast auf der ganzen Erde hat man laut von ihm erzählt.
Doch wer denkt an alle diese, die im Rampenlicht nicht stehen.
Die noch keine grüne Wiese, keinen hellen Stall gesehen.
Wer denkt an die Grubenpferde, die in immer dunkler Nacht,
tief dort unten in der Erde, all ihr Leben zugebracht?
Und das unbekannte Pferd, dass im Krieg Dein treuer Freund gewesen,
dass die Kugel von Dir abgewehrt, sag, wo kann ich seinen Namen lesen?
Und das Pferd dort im Waggon wartet auf den nahen Tod.
Warum in besten Jahren schon, wer gab ihm kein Gnadenbrot?
Es hat sein bestes stets gegeben, nun ist´ s gebunden und gefangen.
Und muss so früh in seinem Leben dafür den bitteren Lohn empfangen.
Ich kauft es gerne, wär ich reich, sein Blick stellt mir so viele Fragen.
Doch kann ich traurig und beschämt zugleich, nur leise DANKE zu ihm sagen.

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TÖDLICHES VERTRAUEN
Endlose Stille bei dunkler Nacht, 
die Stute über ihre Herde wacht.
Glasklare Augen schauen ruhig in die Weite,
beruhigende Wärme des Menschenahn ihrer Seite.
Zuerst beunruhigten sie die Schritte im Gras,
Anspannung aller Muskeln, die sie am Körper besaß.
Warnendes Schnauben für ihre Herde, 
furchtsames Wiehern der
ihr anvertrauten Pferde.
Als Wächter blieb sie bis zum Schluss stehen
und sah die Mähnen der Angstvollgaloppierenden Pferde wehen.
Sie hatte die Gefahr früh genug erkannt und 
wäre bei einem Wolf wohl auch weggerannt.
Doch die Silhouette eines Menschen im letzten Licht
fiel bei ihrer Entscheidung ins Gewicht, 
gebannt auf ihrem Fleck zu verharren
und neugierig auf den Menschen zu starren.

Freundlich wiehernd begrüßt sie den Unbekannten,
sich nicht bewusst, dass die anderen
Pferde um ihr Leben rannten.
Stöbert gierig nach einem Apfel in den Taschen, 
lässt sich hoffnungslos von ihm überraschen. 
Leuchten der Klinge im Mondlicht hier spricht die Gewalt, kein Gericht.
Schmerzverzerrte ungläubige Augen, 
Instinkte der Natur zu nichts mehr taugen.
Zustechen der Klinge immer wieder, 
Zusammenbrechen der alten Glieder.
Den Kopf hebt sie mit letzter Kraft,
aus tiefen Wunden strömt der Lebenssaft. 
Instinkte der Natur waren erwacht,
nicht das Raubtier Mensch bedacht. 
Letztes Schnauben als Warnung für ihre Herde,
im Mondlicht wild galoppierende Pferde.
Die Sonne geht strahlend auf am nächsten Tag, 
keiner diese schreckliche Tat
zu verstehen mag. 
Stumm steht die Herde bei ihrem Artgenossen,
ein Pferd hat noch nie eine Träne vergossen. 
Zitternd leidend in endloser Qual,
das Pferd hatte hier keine andere Wahl. 
Vertrauen und bedingungslose Treue

Der Täter Mensch kennt keine Reue.

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GEBET EINES PFERDES

Bitte sei gut zu mir, und ich werde Dir noch freudiger dienen und Dich gerne haben.
 
Reiß nicht an den Zügeln, greif nicht zur Peitsche, wenn es aufwärts geht. 
Schlage und stoße mich nicht, wenn ich Dich missverstehe, 
sondern gib mir Zeit, Dich zu verstehen.
 
Halte mich nicht für ungehorsam, wenn ich Deinen Willen nicht erfülle.
 Vielleicht sind Sattelzeug und Hufe nicht in Ordnung.
 
Prüfe meine Zähne, wenn ich nicht fressen will, vielleicht tut mir ein Zahn weh. 
Du weißt, wie das schmerzt.
 
Halte mich nicht zu kurz und kupiere meinen Schwanz nicht, 
denn er ist meine einzige Waffe gegen Fliegen und Mücken.
 
Und wenn es einmal zu Ende geht, lieber Herr, 
wenn ich Dir nicht mehr zu nützen vermag, lasse mich bitte nicht hungern und frieren.
 
Und verkaufe mich nicht. Liefere mich keinem Fremden aus, der mich langsam zu
 
Tode quält und mich verhungern lässt. Sondern sei so gütig und bereite mir einen schnellen, 
barmherzigen Tod. Gott wird es Dir lohnen, hier und in Ewigkeit.
 
Lasse mich dies von Dir erbitten und glaube nicht, daß es mir an Ehrfurcht fehlt,
 
 wenn ich es im Namen dessen tue, der in einem Stall geboren wurde.
Amen

 

 


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